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Wird die Turbolenz in der arabischen Welt zu Ende gehen?
Der Tag, an dem keine Seele irgendetwas
für eine andere Seele kontrollieren soll; und dieser Tag soll
vollkommen dem All Eins gehören.
von
Dr. Carl Johan Calleman
www.calleman.com
10 CABAN / 07.02.2011
Übersetzung: Gabi Rütter
Veröffentlichung:
INDALOSIA-BARBARA
www.indalosia.de

Für diejenigen, die meine Bücher gelesen
haben und besonders
„Der
Mayakalender und die Transformation des Bewusstseins“
(
Original: The Mayan
Calendar and the Transformation of Consciousness (Bear and
Co, 2004), sollten die gegenwärtigen Geschehnisse in der
arabischen Welt kaum überraschend kommen (Falls Sie das Buch
noch nicht gelesen haben, appelliere ich an Sie, das bald zu
tun, falls Sie die entscheidende Zeit verstehen wollen, in die
wir jetzt eintreten. Kein Buch über den Maya-Kalender hat sich
als so genau erwiesen in seinen Vorhersagen und seinem
Verständnis.)
Eine der Theorien, die darin entwickelt
werden, ist, dass der moderne Nationalstaat und auch das ganze
Dominanzkonzept seinen Ursprung hat in dem dualistischen
Bewusstsein der Nationalen Unterwelt (6. Welle), wie dies
grundlegend von dem sogenannten Maya Long Count beschrieben
wird. Der moderne Nationalstaat als soziale Struktur und
Projektion des menschlichen Geistes nahm seinen Anfang 1617 in
Nordwest-Europa am Anfang des Siebten Tages der Nationalen
Unterwelt. Die Länder in
Skandinavien, die Niederlande und in gewissem Maße auch England
lagen nahe an der Linie, die die westliche und östliche
Hemisphäre (der 12. Längengrad Ost) trennte, und deshalb geschah
es da, dass zum ersten Mal in der Geschichte nationale
Machtinstitutionen errichtet wurden, die unabhängig waren von
einer speziellen monarchischen Dynastie, die diese Länder
regierten. Das Konzept eines Nationalstaates hat sich seitdem
während des gesamten Siebten Tages der Nationalen Unterwelt
meistens durch europäischen Imperialismus in einem solchen Grad
über die ganze Welt ausgebreitet, dass der moderne Mensch heute
dazu tendiert, diese Organisationsstruktur für gegeben
hinzunehmen. Globale Politik basiert trotz ihrer vielen
gegenwärtigen internationalen
Organisationen immer noch
grundlegend auf Verhältnissen zwischen verschiedenen
Nationalstaaten. In Wirklichkeit aber ist der Nationalstaat mit
einer Macht ausübenden Regierung in seinem Zentrum nichts als
eine Projektion eines bestimmten menschlichen
Bewusstseinsrahmens, der vom Maya-Kalender zeitlich bestimmt ist
und zusammenhängt mit einem bestimmten Polaritätsfeld unseres
Planeten.
Eins der letzten Gebiete der Welt,
das das Konzept eines Nationalstaats angenommen hat, war das
Maghreb (Arabisch Nord-Afrika), wo Grenzen nur von europäischen
Mächten errichtet wurden, weil das Sultanat des Ottomanischen
Reiches in den frühen 20er Jahren des 20. Jahrhunderts
zusammenbrach.
Eine der Vorhersagen, die in meinem oben
erwähnten Buch gemacht wurde, ist, dass
das Dominanzsystem, das von der
Nationalen Unterwelt geschaffen wurde, von einer ergänzenden
Polarität ausgeglichen wird, weil die Polarität des Siebten
Tages der gegenwärtigen Galaktischen Unterwelt (8. Welle) am 3.
November 2010 errichtet wurde. Das Ergebnis wäre, dass nicht nur
die Dominanz der linken Gehirnhälfte und damit die männliche
Dominanz anfangen würden zu zerbröckeln, sondern auch die
westliche Dominanz und all das institutionelle Rahmenwerk, das
man damit verbindet.
Der Teppich würde unter dem
Phänomen der Dominanz hervorgezogen. Die einzige unbeantwortete
Frage ist, wie lange es für die Menschen dauern würde, den neuen
globalen Feldwechsel anzunehmen. In welcher Reihenfolge würden
diese Wechsel sich in dem gegenwärtigen Hochfrequenzwechsel der
Galaktischen
Unterwelt
manifestieren, wo wir uns der
Universellen (und Neunten) Unterwelt nähern mit ihrem
uaxaclahunkin Rhythmus?
Ein klarer
Ausdruck dieses Endes westlicher Dominanz im globalen Sinne
wurde vor kurzem ganz Offensichtlich nämlich bei dem Besuch des
Präsidenten von China, Hui Jintao, im Weißen Haus, als dies zum
ersten Mal wie ein Treffen von Gleichwertigen erscheinen ließ.
Trotz der Tatsache, dass die US-Wirtschaft immer noch weitaus
größer ist (zumindest auf dem Papier) als die chinesische, weiß
jetzt jeder, in welche Richtung das Verhältnis zwischen der
“Verbraucher”-Nation (USA) und der “Hersteller“- Nation (China)
geht. Am Ende wird die Macht einer Nation, Geld zu prägen, nicht
die gleiche solide Basis hergeben für eine Wirtschaft wie das
tatsächliche Herstellen von Gütern(Chinesische Patentnutzungen
werden 2011 die zahlreichsten in der Welt).
Heute nehmen viele Menschen dieses
veränderte Verhältnis zwischen den Wirtschaftsmächten des Ostens
(vor allem China) und des Westens
als gegeben hin, aber es muss ehrlich herausgestellt werden,
dass dieser Wechsel vorhergesagt worden ist basierend auf dem
Maya-Kalender und seinen verschiedenen Unterwelten, lange bevor
er der Öffentlichkeit bewusst geworden ist. Was festgestellt
werden muss, ist, dass die Balance zwischen dem Osten und dem
Westen, die jetzt offensichtlich wird, Teil ist eines kosmischen
Plans, den Planeten auszubalancieren vor dem Beginn der Neunten
und höchsten Evolutionswelle des Maya-Kalenders.
Es wurde auch
erwartet, dass dieses Ausbalancieren und das Ende der Dominanz,
die es am Siebten Tag der Galaktischen Unterwelt einschließt,
erneuerte Demokratie-bewegungen und Proteste gegen Diktatoren
schaffen würde. Was wäre dann in der gegenwärtigen Unterwelt
natürlicher als dass diese in Tunesien starten würden, das auf
dem früher erwähnten zwölften Längengrad Ost liegt, der Osten
und Westen voneinander trennt, und der die Linie war, wo
nationale Dominanz anfangs errichtet wurde? (Wie sich
herausstellt, hatte meine Mitarbeiterin Barbara Hand Clow genau
recht, als sie vor einem halben Jahr sagte, dass sie vermutete,
dass diese Linie zusammenbrechen würde, wenn der Siebte Tag der
Galaktischen Unterwelt beginnt.) Eine Kette ist an ihrem
schwächsten Glied gebrochen, und da ist es natürlich, dass dies
auch in der Maghreb-Gegend geschah, die zu denen gehört, wo das
Nationalbewusstsein das schwächste der Welt ist.
Wie wir wissen, hat sich diese
Demokratiebewegung jetzt ausgebreitet, vor allem nach Ägypten,
wo die Herrschaftsära von Hosni Mubarak zu Ende gegangen ist,
egal, was für eine Form das annehmen wird. Mehrere andere
arabische Länder, wie z.B. der Libanon, Algerien, Jordanien und
der Jemen sind auch von ähnlichen Demokratiebewegungen
angesteckt worden. Während die westlichen Medien auf diese
Ereignisse reagiert haben mit einer Haltung des “Business im
Mittleren Osten wie gewöhnlich”,
indem sie über die Auswirkungen
auf die Geopolitik der Region und das strategische
USA-Israel-Verhältnis spekulierten, glaube ich, dass wir vor dem
Hintergrund des Maya-Kalenders stattdessen erkennen müssen, dass
wir Zeigen werden von etwas Grundlegenderem. Ich glaube, dass
der Wunsch der arabischen Völker, der Vorherrschaft ein Ende zu
setzen, (demokratischere Herrschaftsformen eingeschlossen)
authentisch ist und aus tiefstem Herzen kommt, und selbst wenn
es die Möglichkeit gibt, dass ein theokratisches Regime die
Macht übernimmt, glaube ich, dass dies nur vorübergehend und
nicht anhaltend wäre. Es würde auf jeden Fall sofort klar
werden, dass ein solches Regime nicht in der Lage wäre, die
Wirtschaftsprobleme in den Griff zu kriegen, die diese Nationen
mit dem Rest der Welt zu bewältigen haben. Wie wir von den
Wahlen vor zwei Jahren her wissen, ist die iranische Theokratie
nicht besonders populär, nicht einmal im eigenen Land. In der
Galaktischen Unterwelt favorisiert das globale Feld Dominanz
nicht länger, und das wird noch deutlicher an dem Punkt, wo wir
in die Hochfrequenz der Neunten Welle eintreten.
Um noch einen weiteren Zusammenhang zu
bieten, kann es hier angemessen sein, aus dem Koran zu
zitieren (Sure 82:17-19)
Und woran wirst du
erkennen, was der Tag des Gerichts ist? Noch einmal: woran
erkennst du, was
der Tag des Gerichts ist? Der Tag, an dem keine Seele
irgendetwas für eine andere Seele kontrollieren soll; und dieser
Tag soll vollkommen Allah gehören.
Wir sollten uns hier bewusst machen, dass
die Koran-Prophezeiungen und ihre möglichen Interpretationen
eine sehr wichtige Rolle spielen
im Alltagsleben der gesamten muslimischen Welt, die jetzt in
Aufruhr ist. Was das Zitat oben uns sagt, ist, dass wahrer Islam
keine Dominanz bedeutet. Wahrer Islam ist keine Theokratie wie
im Iran, wahrer Islam sind keine Selbstmordattentäter oder
Terroristen wie Al-Kaida. Wahrer Islam ist keine
Frauenunterdrückung. (Daher unterstütze ich Europäer, die sich
dagegen wehren, dass solche Praktiken
in ihre Länder importiert werden.)
Wahrer Islam ist, wie das Wort Islam besagt, “vollkommene
Hingabe zu Gottes All Eins“
egal,
welche Gestalt diese Hingabe oftmals auch noch Unterwerfung,
annimmt. Zumindest aus meiner Sicht kann diese Form sich sehr
davon unterscheiden, wie offizielle Repräsentanten dieser
Religion sie gegenwärtig praktizieren. Aber wie auch beim
Christentum und Judentum gibt es
eine ganze Reihe von Interpretationen des Islam,
vom Sufismus bis zum
schriftorientierten Islam. Am Ende der Zeit, zum Tag des
Gerichts, scheint diese totale Unterwerfung jedoch das Ende der
Vorherrschaft einer Seele über die andere anzudeuten, und ich
glaube, dass wir gerade an diesen Punkt kommen, was sich in der
„Demokratie“-Bewegung ausdrückt, die wir in der muslimischen
Welt sehen. Die Logik ist, dass du, wenn du dich dem Willen
Gottes unterwerfen sollst, keinem anderen menschlichen Wesen
(weder Autokrat, noch Theokrat, noch Diktator) erlauben kannst,
dich zu kontrollieren, weil dies in Konflikt geraten würde mit
dem ewigen Gesetz.
Der Sufi Philippe de Vos weist darauf
hin, dass islamische Prophezeiung sogar das Ende der Religion
andeutet: “Ich
finde Ihre Erklärung der zwei
verschiedenen Daten und Zeitrahmen von
269 und 234 Tagen sehr
interessant. Wenn wir die
234 Tage zum
Datum des 9. März
2011 addieren, kommen wir am 29.
Oktober an. Dieses Jahr ist das
letztgenannte Datum der Anfang der muslimischen Pilgerreise, des
Hajj, basierend auf dem muslimischen Mondkalender, und es ist
unter Sufi-Meistern bekannt, dass
Imam Mahdi (= Kalki in der
islamischen Kultur)während der Pilgerreise ankommen
wird, wenn der
Arafat-Tag (der neunte Tag der
Pilgerreise)ein Freitag ist. Man nennt dies die größte
Pilgerreise
- hajj al akbar - und das
geschieht in diesem Jahr
2011, weil der
Arafat-Tag dann ein Freitag ist.
Diese Konvergenz ist sehr interessant, und tatsächlich wurde
dies schon in der islamischen Welt angekündigt ohne Kenntnis des
Maya-Kalenders. Die besondere Rolle von
Imam Mahdi ist es, den Islam zu
seinem ursprünglichen Zustand zurück zu bringen: das Sanatana
Dharma oder "din al qayyim", was ein Wort des Koran ist und
“ewiges Gesetzt“
bedeutet. Die
Sufi-Meister sagen: keine
Religionen mehr, kein Sufismus mehr und keine Trennungen mehr.
Alles wird "rabbaniyin" (Lord) sein
laut Scheich
Nazim Cyprus Mufti und Leiter des
Naqchabandi Sufismus."
Zu diesem bemerkenswerten Zitat hat der
Hopi-Bruder Hohongwitutiwa den folgenden Kommentar gegeben: “I'tupkom
nihqe i'siwata, meine Brüder und Schwestern, ich bin adoptierter
Hopi. Mein Vater war Priester der
höheren religiösen Ordnung.
Ich teile weiterhin das Wissen,
das
uns an alle unsere Brüder und
Schwestern zu dieser Zeit
weiterzugeben auferlegt wurde.
Diese Information stimmt in vielerlei Hinsicht mit dem Wissen
überein, das Phillipe de Vos teilte. Nämlich, dass unsere Mutter
Erde nach dem Ende dieses
Reinigungszyklus als Morgenstern
aufsteigen wird zur höchsten Position unseres Sonnensystems, wo
es keine Trennung mehr gibt, wo alle in Frieden miteinander
leben
und in Harmonie
mit unserem Schöpfer, dem Einen.
Um dieses erhabene Leben zu erreichen,
sind wir aufgerufen, so zu leben, wie Phillipe es beschreibt,
als
"din al qayyim" (ewiges Gesetz),
was bei uns
Mongko oder Gesetz des Lebens
heißt. Auf solche Art zu leben bedeutet, unsere Mutter Erde als
großes lebendes Wesen voll wertzuschätzen, von dem uns unser
Leben gegeben wird mit allem anderen, was wir besitzen.
Die Erde ist unser Land und unser
Leben, und wir leben in Dankbarkeit ihr gegenüber als unserer
Schöpferin. Dies ist der naheliegende Ausdruck des Lebens und
der Macht des Großen Geistes, der die gesamte Schöpfung
ausfüllt.
Wir begreifen, dass das Herz oder
der Kern der Erde das große Leben und die Macht repräsentiert,
weshalb die meisten Religionen sich ihre Priester noch immer mit
dem Gesicht zur Erde ausstrecken lassen, wenn sie ordiniert
werden. Und vielleicht ist es auch der Grund dafür, dass wir
unseren Kopf zur Erde neigen, wenn wir beten, obwohl diese
Bedeutungen in unserem modernen Zeitalter weitestgehend verloren
gegangen sind.
Ein Teil unseres Mongko bezieht sich auf
die Funktionsweise der Natur, die uns seit vielen Zeitaltern in
unserem Sonnensystem vorangetrieben hat. Dieses Wissen wurde von
den Hopi bewahrt
und vielleicht in den Zyklen des
Maya-Kalenders erinnert, die mit unserem eigenen übereinstimmen
darin, dass wir uns mitten in einem großen Wandel befinden.
Für uns geschieht
dieser Wandel, wie oben
beschrieben, in der Natur und beinhaltet die Wehen unserer
Mutter Erde in der Geburt ihres Kern-Ei‘s, was der wahre Grund
für die Veränderungen ist, die wir sehen und welche die
Pahana-Menschen Erderwärmung nennen.
Wenn die Eier jeder Welt unseres Systems
geboren und ausgeworfen worden sind, wird jede sich in
eine Umlaufbahn erheben, die der
Sonne näher ist, wo sich neue Spezien entwickeln werden (dank
der Erregung unseres Systems während der Zeit), die daran
angepasst sind, unter den neuen Bedingungen zu leben. Für uns
bedeutet das die letzte Stufe zum oberen Ende
unserer evolutionären Leiter,
dahin, was wir die Fünfte Welt
und andere Himmelfahrt, Paradies,
Himmel und anderes
nennen. Gemäß unserem Verständnis
werden nur diejenigen
die wundervolle Erde, unsere
Mutter erben, die festhalten an der Erde durch alle zukünftigen
Reize und Versuchungen hindurch, die in Liebe und selbstlosem
Dienst aneinander und der Erde leben (und die besten Menschen
sind, die wir sein können) wenn sie der strahlendste Juwel am
Himmel wird.
Ein Hopi kann also einen Sufi leicht
verstehen, und selbst wenn die Sprache anders ist, ist
offensichtlich, dass sie eine gemeinsame Botschaft haben mit
einer Reinigung und einem äußersten Zustand von Einssein. Ich
glaube, dass das Verständnis des Maya-Kalenders und seiner
neunten Welle den nötigen Zeitrahmen für uns liefert um zu
verstehen, dass diese verschiedenen Traditionen über die gleiche
Sache und den gleichen Prozess reden. Ohne den Maya-Kalender und
das Timing seiner Neunten Welle würden wir nicht unbedingt
verstehen, dass das "din
al qayyim" (ewiges Gesetz) der
Muslime dasselbe ist wie
Mongko der
Hopi.
Ohne den
Maya-Kalender
könnten die Wahrheiten verschiedener Traditionen, so
unterschiedlich wie die Sufis und die Hopis, nicht
notwendigerweise verbunden und vereint werden. Und am
allerwichtigsten,
wir wären nicht in der Lage, die
Rolle zu sehen und zu erkenne welche wir angenommen haben für
die Geburt einer neuen Welt und das Fenster der Möglichkeiten
zu durchschauen um dies alles zu
manifestieren.
Folglich betrachte ich den gegenwärtigen
“Turbolenzen”
in der arabischen Welt nicht als
“Business as usual”, sondern als den Anfang eines Prozesses
totaler Hingabe des AllSein (wenn Sie wollen, Allah) und das
Ende der Vorherrschaft einer Seele über eine andere, was durch
die Neunte Welle, die am 28. Oktober 2011 endet, geschaffen
wird. (obwohl der Zeitpunkt, wann sich dies ereignet, unbekannt
ist). Folglich glaube ich nicht, dass es eine Zeitlang ein Ende
der gegenwärtigen „Demokratie“-Bewegung in der arabischen Welt
oder sonst wo geben wird, obwohl es Rückschläge und Ups und
Downs geben kann. (Ich setze
“Demokratie” in Anführungsstriche,
weil die Bewegung momentan sich nicht wirklich um eine
formalisierte Form des Regierens mit bestimmten Institutionen
dreht, die in der Praxis vielleicht demokratisch sind oder
nicht. Sie dreht sich um den weitaus fundamentaleren Weg in
Richtung Ende der Vorherrschaft.).
Eine sofortige Konsequenz, besonders,
wenn die Unruhe überschwappt nach Mashrek (die arabische Welt
östlich von Suez), ist ein dramatischer Anstieg der Ölpreise mit
zwei Konsequenzen. Erstens eine Verschlimmerung der
Wirtschaftssituation in einigen bereits schuldengeplagten
Ländern in der Europäischen Union, mit bedeutenden Kündigungen.
Protestbewegungen, die sich besonders gegen Wirtschaftsdominanz
richten, werden dann dort und woanders ganz sicher weiter gehen,
da deutlich wird,
dass die Wirtschaftsprobleme nicht
gelöst werden können innerhalb dominierender Strukturen.
Zweitens wird es als Langzeiteffekt verstärkte Anstrengungen
geben, überzuwechseln zu anderen Energiequellen als Öl. Ich
glaube deshalb, dass sehr wahrscheinlich, besonders aus
Wirtschaftsgründen, die Geburt der neuen Welt, von der Philippe
de Vos und Hohongwitutiwa sprechen, für viele sehr schmerzhaft
werden wird, vor allem für diejenigen, die die Existenz eines
kosmischen Plans leugnen.
Die hohe Frequenz der Neunten Welle wird
es sehr schwierig machen, etwas zu finden, an das man sich
halten kann, da sie für uns entwickelt worden ist um
loszulassen.
Nichts desto trotz scheint
das, was jetzt in Bewegung ist,
ein Prozess zu sein, der zur
Geburt einer neuen Welt
in Liebe und Einssein führt, wo keine Seele eine andere
kontrolliert. Um dahin zu gelangen, glaube ich, dass wir
vollkommen verantwortlich werden müssen für die Welt, die wir
erschaffen, und dass wir diese Welt aus einer vollkommenen
Hingabe zum
All-Eins
erschaffen müssen.
....................................................................
Carl Johan Calleman ist der Autor von
Solving the Greatest
Mystery of Our Time: The Mayan Calendar (Garev 2001),
The Mayan Calendar and
the Transformation of Consciousness (Bear und Co, 2004) und
The Purposeful Universe
(Bear und Co, 2009).
Seine Website ist
www.calleman.com.
Wegen Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Neunten Welle
siehe die Website
www.treeoflifecelebration.com
bzw.
FESTE und FEIERN
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