Informationen bis zum 28.10.2011 - 13 AHAU

Dr. Carl Calleman

9. WELLE

7. TAG 2010

MAYA- WELLE
Journal


               PART II

DIE ECHTE TZOLKIN

ZÄHLUNG

 

 

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DER TZOLKIN
AUS DEM HL.MAYA-KALENDER DER QUICHE MAYA

Dieser Beitrag entstand  in 2010

Dr. Carl Johan Calleman aus „ Der Maya-Kalender und die Transformation des Bewusstseins.“

PART  I 

Wie in den langen Zyklen, so in den kurzen

Dieser Heilige Kalender ist ein Meisterkalender, die die vereinigenden Muster für die ganze Schöpfung liefert, und er ist gleichzeitig der Angelpunkt des Kalendersystems der Maya. Wer nach dem Verständnis des derzeitigen und künftigen Laufes der Ereignisse sucht, sollte sich mit seinen grundlegenden Mustern vertraut machen. Obwohl die Beziehung zum Tzolkin bisher nur gelegentlich angesprochen wurden, ist er die zugrunde liegende Struktur für den prophetischen Gehalt des Kalendersystems der Maya.

Wo die Sieben Tage und Sechs Nächte des Großen Zyklus mit den 13x20 Mustern des Tzolkin verbunden sind, zeigt, wie die längeren Schöpfungszyklen mit dem Tzolkin-Diagramm in Beziehung stehen. Der Tzolkin ist eine Matrix für die Energien des göttlichen Schöpfungsprozesses. Entscheidend für unser Verständnis des Tag-für-Tag-Tzolkin ist, was man hermetisches Prinzip nennen könnte: „Wie in den langen Zyklen, so in den kurzen.“ Dieses Prinzip besagt, dass das grundlegende Energiemuster der Sieben Tage und Sechs Nächte, das empirische in allen Neun Unterwelten festgestellt werden kann, sich auch im täglichen Tzolkin widerspiegelt.

Der Tzolkin wird manchmal beschrieben als der Angelpunkt der Schöpfung.
Das mag daher kommen, weil die Maya so großen Wert auf ihn gelegt haben und ihn unberührt und unverändert bis zum heutigen Tage hielten.

Den Tzolkin zu ändern kann viel Verwirrung schaffen, und es ist sehr wahrscheinlich, dass er zu einer materialistischen Sicht der Zeit führt. Schließlich kann jemand, der eine ungenaue Tzolkin-Zählung verwendet wie  z.B. den Dreamspell -13 Mondkalender nach Arguelles , nicht die wahre Tzolkin-Energie seiner Geburt bestimmen und lernen um mit dem göttlichen Schöpfungsprozess zu fließen.

 

Beginn der aktuellen TZOLKIN-ZÄHLUNG
 am 
21.05.2015
mit 1-IMIX - KROKODIL  ( KIN 1 ) und seine
Runde
endet am
04.02.2016
mit 13- AHAU - AHNEN / SONNE ( KIN 260 )


Der Tzolkin Codex
 Die Töne  1 - 13  des Tzolkin befinden sich als schwarze Zahl in der Klammer;
 die grünen Zahlen sind die Zähltage 1- 260 auch KIN genannt.
Der Tzolkin wird von oben nach unten gelesen.
13 Töne multipliziert mit 20 Archetypen ergibt 260.
13 x 20  = 260.
Bedeutet, 260 Charakteristika, Aspekte, Schöpferkräfte
in den Tagesenergien, als auch in der Geburtsenergie eines Menschen.

Die Klänge / Töne von 1-13 begleiten ein Sonnenzeichen und verstärken den Ausdruck des Archetyps.
Von 1- 13 sind auch Entwicklungsschritte
Klang  1 die Saat  und  Klang 13 die Frucht, dazwischen Entwicklung.
Alles Zusammen ergibt das Fundament deiner Persönlichkeit, geprägt von Lebensumständen werden wir im Leben zu Aufgaben hingeführt, welche wir dann mit unseren eigenen Fähigkeiten und Talenten erfahren, erlösen, weiter bringen auf dem Weg im Licht.

Der Tzolkin hat 260 Kin's und besteht aus 13 Klänge und Aspekte und 20 Archetypen. 
13 x 20 = 260,  ist das Fundament aller Zählung nach dem Maya-Kalender.
Der Mensch hat 13 Hauptgelenke  und 10 Finger und 10 Zehen = 20 /
somit erklärt sich auch 13 x 20  oder 20 x 13 wie du willst.
So gesehen ist das Jahr  2013 - das Jahr der Menschheit.

Der Mensch hat alle  260 Tage Geburtstag im Maya-Kalender und nicht wie im gregorianischen 
alle 365 Tage und immer am selben Datum (Tag, Monat)
sondern es ist immer in einem Zeitraum von 260 Tage seit deiner Geburt -
ohne Schaltjahr oder anderen Manipulationen  wie im gregorianischen Wirtschaftskalender.

Die Mayas haben mit diesem kosmischen Lichtkalender einen einzigartigen
Fahrplan des Lebens eine Form gegeben, die heute immer noch von vielen Menschen
als Lebenshilfe angenommen wird. Dort wo dem Bewusstsein noch die Sicht
verbaut ist, kann hier ein Funken, ein  Initiator aktiv werden, um im Fluss
des Lebens weiter zu fließen.
Der Tzolkin ist ein Codex  der für eine Geburtstagsberechnung
notwendig sind.

 

 

Das Tzolkin-Diagramm
 Der einfache 260 Tage-Tzolkin-Umlauf ist ein zeitlicher Mikrokosmos der längerenSchöpfungszyklen, in dem dass das Muster des Energiewechsels der Tzolkin-Umläufe widergespiegelt wird.
In Wirklichkeit bestimmt das Lichtmuster des Tzolkin, das für die unterschiedlichen Folgen der 260 aufeinander folgenden gleichen Zeiträume im und auf dem Tun fußenden System  und angewendet werden kann, den Schöpfungsprozess in allen Unterwelten zu sehen.
Das Tzolkin-Muster ist damit eng verbunden mit der Entfaltung deines Bewusstseinsrahmens, und die vorhandenen Tzolkin-Energie bezeichnet jeweils einen bestimmt Punkt in seiner Entwicklung.
Der Tzolkin ist wirklich ein Filtermuster göttlichen Lichtes. Dieses Muster existiert in einem Bereich jenseits der Zeit im Geiste Gottes.
Der Tzolkin an sich ist somit eher ein Muster für die Entfaltung kreativer Energie als ein Kalender.Wie früher beschrieben, kann der Tzolkin auch als zwei miteinander verbundene Zahnräder dargestellt werden.

 

Eine ähnliche Art, auf die Schöpfung in ihrer Gesamtheit zu schauen, ist es, sie sich als eine Gruppe ineinander greifender Zahnräder mit übereinstimmenden Phasen vorzustellen –


Innerer Ring – 13 Zahlen
Mittler Ring – 20 Nahuales ( Tagesherren)
Äußerer Ring – 19 Gottheiten

Diese Zahnräder passen jedoch nur nach bestimmten Regeln zusammen. Jedes der 20 Nahuales des Tuns z.B. muss genau zu den dreizehn Uinals passen, die eine Tzolkin-Runde ausmachen. Denn jedes Rad in dem auf dem Tun fußenden System  ( Tuns, Katuns, Baktuns usw.) hat zwanzigmal mehr Zähne als das innere Rad, und das innere Rad dreht sich zwanzigmal in derselben Zeitspanne, in der sich das äußere einmal dreht. Dadurch wird klar, dass jeder Zeitzyklus seine eigenen Rotationsfrequenz hat und dass diese Frequenz in den unterschiedlichen Unterwelten verschieden ist.

So sind alle Zyklen der spirituellen zeit im Universum miteinander verbunden. Nichts geschieht getrennt vom großen kosmischen Plan, und alles ist denselben Zeitzyklen unterworfen.

Es wird nun auch offensichtlich, dass das Kalendersystem der Maya einer der Zyklen innerhalb von Zyklen ist, wobei der genauere Tag-für-Tag-Lauf der Ereignisse bedingt wird durch die kürzeren Zyklen. In der göttlichen Schöpfung ist alles miteinander verbunden, und die verschiedenen Kalenderzyklen, die ihre Entwicklung beschreiben, sind in klarer Weise miteinander verknüpft.

Das bedeutet auch, dass die kürzeren Zeiträume, z.B. die zwanzigtägigen Uinals oder die dreizehntägigen Trecenas
( Wellen ) des Tzolkin, höhere frequente Obertöne der Töne sind, die vom Großen Zyklus und anderen Unterwelten von noch längerer Dauer erzeugt werden ( wie in den langen Zyklen, so in den kurzen). Da wir aus der Menschheitsgeschichte wissen, dass die Wellenbewegungen, die diese längeren Schöpfungszyklen entwickeln, wirklich sind, müssen auch die mikrokosmischen Widerspiegelungen dieser Zyklen wirklich sein.

Dasselbe hochfrequente Energiemuster des Tzolkin, das die längeren Zyklen beherrscht, wird wieder geschaffen in den 260-Tage-Zyklen. Als Folge gibt es eine wirkliche Basis für eine „Astrologie“ der Maya und eine Weissagung, ( hierzu lesen Sie bitte Anhang B im Buch auf Seite: 262 )

Die Natur des Tzolkin als ein primär spirituelles Energiemuster wird auch dadurch deutlich, dass bei den Maya und Mexica Götter oft als Tzolkin-Verbindungen symbolisiert und auch so genannt werden.

Quetzalcoatl z.B. war 9 Wind ( Bolon Ik ). Obwohl der Tzolkin ursprünglich als eine 13x20-Tageszählung, beschrieben wurde – so ist der Tzolkin primär bekannt – ist diese Sicht äußerst zwanghaft. In den alten Chilam-Balam-Büchern sind die 260 Kombinationen des Tzolkin manchmal verbunden mit Katuns, deren Voranschreiten eine Schöpfungsebene des Universums beschreibt. Das in diesem Buch beschriebene Modell liegt ganz auf dieser Linie.

Der Schöpfer scheint beschlossen zu haben, dass der Tzolkin das beste Schöpfungsmuster ist, das Muster hinter der Entwicklung aller Dinge. Die Feststellung der Maya und Mexica, dass der Tzolkin ein Filtermuster ist für Licht, dass das Universum durchdringt und auf ganz verschiedenen Ebenen seinen Ausdruck sucht, ist eine der größten Beiträge zur menschlichen Spiritualität.

Auf einer tieferen Ebene ist der Tzolkin zeitlos.

Schließlich ist der Tzolkin ein Code, der ein göttliches Grundprogramm für die Oszillationen des Weltenbaums beschreibt, ein Programm, das jenseits von Raum und Zeit entworfen wurde. Der Tzolkin ist bei weitem breiter und tiefer als jeder Mondzyklus, Biorhythmus oder eine Sonnenphase. Auf einer tieferen Ebene ist der Tzolkin zeitlos.

Seine Energiewechsel schaffen unsere Zeiterfahrungen, und es sollte auch klar sein, dass Zeit eine Illusion ist und nicht unabhängig von der göttlichen Schöpfung existiert.

Der Tzolkin ist mehr als alles andere das letzte Muster hinter allen Rhythmen und allen Strukturen der Energie bildet.

 

PART II-oben

PART - II
DIE ECHTE TZOLKIN ZÄHLUNG

Dr. Carl Johan Calleman aus „ Der Maya-Kalender und die Transformation des Bewusstseins.

 

Die echte Tzolkin-Zählung

Das Zahnradmodell hat eine sehr wichtige Folge: Es kann nur eine echte Tzolkin-Zählung geben, so weit der Kosmos reicht. In der Abfolge von 13 Tagen z.B. kann nur einer dieser Tage in Resonanz sein mit dem 8. Himmel von allen unterschiedlichen Unterwelten ( beherrscht von der Energie von Tlaloc in all jenen).

Das ist der Tag Nummer 8 von den 13 Nummern der Tzolkin-Zählung, Obertöne müssen harmonische Beziehungen haben zu ihren Tönen.

Wenn ein Baktun, ein Katun oder ein Tun nicht genau mit demselben Tag endet wie ein Uinal des Tzolkin, wäre eine Tzolkin-Runde nicht die genau mikrokosmische Widerspiegelung der Energie der längeren Zyklen. Darüber hinaus müssen der Tzolkin und das auf dem Tun fußende System immer phasengleich sein.

Die klassische Zählung, die bei den Maya gute 2.500 Jahre in Gebrauch war, ist harmonische verbunden mit den breiteren Zyklen.
(Die ersten Tage – 1 IMIX, Kin 1 – der Tzolkin-Runden dieser Zählung ist in der mittleren Reihe folgender Abbildung zu sehen.)

 

Der Tzolkin wird manchmal beschrieben als der Angelpunkt der Schöpfung.
Das mag daher kommen, weil die Maya so großen Wert auf ihn gelegt haben und ihn unberührt und unverändert bis zum heutigen Tage hielten.


Den Tzolkin zu ändern kann viel Verwirrung schaffen, und es ist sehr wahrscheinlich, dass er zu einer materialistischen Sicht der Zeit führt.

Schließlich kann jemand, der eine ungenaue Tzolkin-Zählung verwendet wie  z.B. den Dreamspell -13 Mondkalender nach Arguelles , nicht die wahre Tzolkin-Energie seiner Geburt bestimmen und lernen um mit dem göttlichen Schöpfungsprozess zu fließen.

 

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